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Am 10.04.08 war es nun soweit. IM Jakob Meister gab den interessierten Schachfreunden einen Einblick in die Denkweise eines (Bald-) Großmeisters. 
Während des knapp 2-stündigen Vortrages machte uns Jakob insbesondere mit dem Schaffen der "alten russischen Garde" bekannt. Und was zeichnet dieses Schach aus? A) Immer auf den Kong B) 0,1 Bauerneinheiten reichen auch zum Sieg C) Ich seh was,was Du nicht siehst D) Einfaches Schach. Richtig ist natürlich D) ( aber nur ganz knapp vor Antwort A.... ). Strategisch, logisch, klar und ohne viel Schnörkel. Beeindruckend mit anzusehen, wie in scheinbar ausgeglichenen Stellungen eine Partei dann entscheidenden Vorteil erlangt, wenn es ihr gelingt eine Schwachstelle im gegnerischen Lager zu erspähen und diese mit scheinbar natürlichen Zügen konsequent zu belagern. Wenn unser großmeisterlicher Gast uns zwei Sachen mit auf den Weg geben wollte, dann wohl dies:
1. Strategisches Denken ist das Fundament der Taktik. 2. Ein gutes Buch ist besser als FRITZ 11. Ein ganz besonderer Dank geht noch an Daniel und Anatol , die während der gesamten Veranstaltung als Dolmetscher fungierten, wenn Jakob einmal nicht die passende deutsche Formulierung zur Hand hatte. 
Im Anschluß fand sich bei einem gemütlichen Bier noch eine kleine Gruppe vorwiegend aus Spielern der 1. Mannschaft um Jakob zusammen. Aus schachlicher Sicht war diese halbe Stunde vielleicht sogar noch etwas aufschlußreicher. Jakob gab hier einen noch persönlicheren Einblick in die Gedankengänge, was sowohl die Vorbereitung auf eine Partie ( Ponziani rockt ! ), als auch die konkrete Entscheidungsfindung betrifft. Einen großen Dank an Alle, die es möglich gemacht haben, diesen wundervollen Abend stattfinden zu lassen. Herausheben möchte ich hierbei natürlich insbesondere unseren Cheffe Wolfgang H. 
Abschließen möchte ich diesen kleinen Bericht mit meinem Lieblingszitat von von Bobby Fischer. Nein, nicht Robert James, sondern Manfred Fischer, ehemals SG Weißensee49: "Schach ist schwerer als Gewichtheben." Na dann. Üben, üben, üben. Es gibt viel zu tun. Greifen wir an! (in mem. E. Sackewitz) |